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Spiegelteiche

Die Spiegelteiche in Malente wurden einst für die Fischzucht angelegt und sind heute ein beliebtes Ziel von Spaziergängen.

Die Spiegelteiche befinden sich am Ende der Diekseepromenade in dem Waldgebiet „Holm“ in unmittelbarer Nähe zum Dieksee. Ihren Namen erhielten sie durch die Spiegelung der Bäume in dem ruhigen und glatten Wasser.

Die Spiegelteiche entstanden im Auftrag des Oldenburger Großherzogs Nikolaus Friedrich Peter, der hier Edelfische züchten wollte. Für diesen Zweck legte er 1869 in dem quellenreichen Gebiet eine Fischzuchtanstalt an. Die Fische wurden in Brutgefäßen und kleinen Fischteichen, die von frischem Quellwasser von dem Waldgebiet „Holm“ durchflossen wurden, herangezogen. In diesen durch Rinnen und kleine Bachläufe verbundenen Teichen sollten die Fische so lange bleiben, bis sie groß genug waren, um in den nahen Dieksee umgesetzt zu werden. In der damaligen Zeit waren die Teiche eine Attraktion für die Kurgäste des Ortes. Für den Besitzer rechneten sie sich aber nicht, denn das Herbstlaub übersäuerte das Wasser und auch der Fischotter bediente sich reichlich. So wurde die Fischzucht bald darauf wieder eingestellt. Lediglich als Touristenattraktion wurden die Teiche noch bis Ende des 19. Jahrhunderts weiter betrieben.

Kneippbecken an den Spiegelteichen

Seit 1955 mit Ernennung Malentes zum Kneippheilbad wurden die Spiegelteiche für Wasseranwendungen nach Sebastian Kneipp genutzt. Da das stets einfließende, frische und kühle Wasser dafür gut geeignet ist, befindet sich hier heute noch eine Wassertretstelle und ein Armkneippbecken.

Kneippen in den Spiegelteichen

Adresse

Spiegelteiche
(im Waldgebiet „Holm“)
23714 Bad Malente-Gremsmühlen

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